Sopran
Annika Egert
Oper · Konzert · Lied
Annika Egert ist eine vielseitige Sopranistin mit besonderer Affinität zum deutschen Fach.
Vita
Die deutsche Sopranistin Annika Egert verfügt über ein breit gefächertes Repertoire im lyrisch-dramatischen Sopranfach und entwickelt ihr Profil zunehmend im deutschen Fach.2026 debütierte sie beim Baltic Opera Festival als Helmwige in Wagners Die Walküre unter der musikalischen Leitung von Axel Kober.
Im selben Jahr war sie als Senta in Der fliegende Holländer im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der Bayreuther Festspiele beim Sparda Klassik Open Air zu hören. Weitere aktuelle Partien umfassen Agathe in Der Freischütz sowie die Titelpartie in Kálmáns Gräfin Mariza bei den Wertinger Festspielen.
Beim Helgoland Klassik Open Air sang sie Sieglinde in Die Walküre und Senta in Der fliegende Holländer in einer konzertanten Version.
Engagements im Opern- und Konzertbereich führten sie darüber hinaus u. a. zu den Bayreuther Festspielen, das Baltic Opera Festival, Landestheater Detmold, das Theater Winterthur, das Kurhaus Wiesbaden, das Teatro del Libertador San Martín in Córdoba und die Bulgaria Hall Sofia.
Im Konzertfach machte sie 2021 auf sich aufmerksam, als sie kurzfristig für Dorothea Röschmann in Gustav Mahlers Zweiter Sinfonie unter der Leitung von Luiz de Godoy einsprang.
Zu ihrem Konzert- und Oratorienrepertoire zählen außerdem Werke von Bach, Mozart und Mendelssohn.
Ihre Diskografie umfasst die NAXOS-Einspielung von Johann Strauss’ Waldmeister mit den Sofia Philharmonics unter Dario Salvi, in der sie die Partie der Freda singt. Die Aufnahme wurde für den International Classical Music Award (ICMA) nominiert.
Annika Egert arbeitete mit Dirigenten wie Daniele Gatti, Axel Kober, Christian Thielemann, Pablo Heras-Casado, Donald Runnicles, Jonathan Nott, Piotr Jaworski und Joseph Bastian zusammen.
2026 erreichte sie das Viertelfinale des Wagner-Stimmen Wettbewerbs der Bayreuther Festspiele.
Stimmlich wird sie derzeit von KS. Ricarda Merbeth betreut. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie u. a. von Soula Parassidis, Burkhard Fritz, Iris Vermillion und Manuela Uhl.













